Info Site Admin
Anmeldedatum: 16.11.2007 Beiträge: 330
|
|
| Hinweis zum Buch |
|
|
Shoghi Effendi sagt über das Buch:
+8:25
Unter den unermeßlichen Schätzen aus dem wogenden Ozean der Offenbarung Bahá'u'lláhs steht an erster Stelle der Kitáb-i-Iqán, offenbart innerhalb von von zwei Tagen und zwei Nächten während der letzten Jahre dieses Zeitabschnitts¹. Geschrieben wurde er in Erfüllung einer Prophezeiung des Báb, der ausdrücklich gesagt hatte, daß der Verheißene den Text des unvollendeten Persischen Bayán zum Abschluß bringen werde, und er ist die Antwort auf die Fragen, die der damals noch nicht überzeugte Onkel des Báb mutterseits, Hájí Mírzá Siyyid Muhammad, Bahá'u'lláh gestellt hatte, als er gemeinsam mit seinem Bruder Hájí Mírzá Hasan-Alí auf Besuch in Karbilá weilte. Ein Musterbeispiel persischer Prosa, stilistisch eigenartig, zart und machtvoll zugleich, bemerkenswert klar, überzeugend in seinen Argumenten und von beispielloser, unwiderstehlicher Eloquenz... Offenbart am Vorabend der Erklärung Seiner Sendung, bot es der Menschheit den »erlesenen, versiegelten Wein« dar, dessen Siegel von »Moschus« ist, brach das »Siegel« des »Buches«, auf das sich Daniel bezog, und erschloß die Bedeutung der »Worte«, die »verschlossen« bleiben sollte bis zur »Zeit des Endes«.
¹ um 1278 n.d.H., 1862
+8:26
Im Umfang von zweihundert Seiten verkündet es unvergleichlich die Existenz und die Einheit eines persönlichen Gottes, der unerkennbar, unerreichbar, Quell aller Offenbarung, ewig, allwissend, allgegenwärtig und allmächtig ist; es behauptet die Relativität jeder religiösen Wahrheit und die Fortdauer göttlicher Offenbarung; es bestätigt die Einheit der Propheten, die Universalität ihrer Botschaft, die Identität ihrer Grundlehren, die Heiligkeit ihrer Schriften und den zwiefachen Charakter ihrer Stufe; es brandmarkt die Blindheit und den Eigensinn der Geistlichen und Gelehrten aller Zeiten; es zitiert und erläutert die allegorischen Textstellen des Neuen Testaments, die dunklen Verse des Qur'án und die verschlüsselten islámischen Traditionen, die zu jahrhundertelangen Mißverständnissen, Zweifeln und Feindseligkeiten geführt und die Anhänger der führenden religiösen Systeme in aller Welt entzweit und voneinander abgesondert haben; es führt ferner die wesentlichen Vorbedingungen auf, die jeder wahre Sucher erfüllen muß, wenn er sein Ziel erreichen will; es zeigt die Authentizität, die Erhabenheit und die Bedeutung der Offenbarung des Báb auf, applaudiert dem Heldentum und der Selbstvergessenheit Seiner Jünger, erahnt und prophezeit den weltumspannenden Triumph der dem Volk des Bayán verheißenen Offenbarung, stützt die Reinheit und Unschuld der Jungfrau Maria, verherrlicht die Imáme des islámischen Glaubens, preist das Martyrium und die geistige Souveränität des Imám Husayn, erklärt die Bedeutung symbolischer Begriffe wie »Wiederkehr«, »Auferstehung«, »Siegel der Propheten« und »Tag des Gerichts«, skizziert und unterscheidet die drei Stufen göttlicher Offenbarung und spricht in glühenden Worten über die Herrlichkeiten und Wunder der »Stadt Gottes«, die von der Vorsehung gelenkt, in bestimmten Zeitabständen zum Segen der ganzen Menschheit, zu ihrer Rettung und Führung, immer wieder erneuert wird. Es darf mit Fug und Recht behauptet werden, daß unter allen Büchern des Urhebers der Bahá'í-Offenbarung schon allein dieses Buch eine breite, unangreifbare Grundlage für die völlige und dauerhafte Versöhnung der Anhänger der großen Weltreligionen gelegt hat, indem es die jahrhundertealten, unüberwindlichen Schranken zwischen diesen Religionen hinwegfegte. |
|